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Die Hauskatze


Abstammung


Bei der Hauskatze handelt es sich um ein Säugetier, welches sich von Fleisch ernährt und zur Familie der Katzen gehört. Die Hauskatze, welche wissenschaftlich als Felis silvestris f. catus bezeichnet wird, stammt von der nordafrikanischen Wildkatze ab.

 

Verbreitung


Die Wildkatze kommt in gemäßigten bis warmen Klimazonen vor. Dies gilt auch für verwilderte Hauskatzen. Hauskatzen treten weltweit dort auf, wo auch der Mensch sich angesiedelt hat. Dies führte auch zu Störungen Ökosysteme beispielsweise in Australien. Dort konnten sich verwilderte Hauskatzen gut an die Lebensbedingungen anpassen, was zur Beeinträchtigung der dortigen Tierarten führte.

 

Körpermerkmale


Die Körperlänge der Hauskatze beträgt 50 cm und das Gewicht liegt bei 4 Kilo, wobei sich das Gewicht nach dem Klima richtet. Katzen, die in kälteren Regionen leben sind schwerer als die, welche in wärmeren Gebieten vorkommen. Katzen besitzen einen ca. 30 cm langen Schwanz, welcher zum Balancieren dient. Die männlichen Hauskatzen sind meist etwas größer als die Weibchen.
Die Fellfarbe und Länge des Fells variiert stark, da es durch Züchtungen verschiedenen Rassen erzeugt wurde. Die gängigsten Fellfärbungen sind braun durchzogen mit dunklen Streifen, welche quer verlaufen mit weiß ebenso wie schwarz-weiß in verschiedenen Musterungen.
Katzen besitzen eine ausgeprägte Muskulatur, welche sie benötigen, um große Sprünge und schnell loslaufen können beispielsweise auf der Jagd nach Beute. Diese ist vor allem an den Hinterbeinen sehr kräftig. Daher werden Katzen als Ansitzjäger bezeichnet.
Katzen bewegen sich auf ihren Zehen, welche mit Krallen ausgestattet sind. Diese dienen zum Klettern, im Kampf mit anderen Katzen und zum Jagen der Beute. Diese Krallen sind im Ruhezustand zurückgezogen, können dann bei Bedarf aber ausgefahren werden.
Das beleibende Gebiss der Katze besteht aus 30 Zähnen. Da es sich bei Katzen um Fleischfresser handelt, sind die Zähne spitz zulaufend. Die Zunge der Katzen ist sehr rau, was durch die Zungenpapillen erzeugt wird. Diese dienen der Katze beim Trinken und Säubern des Fells.

 

Sinnesorgane


Die Augen der Katze sind nach vorne gerichtet, um ein räumliches Sehen zu ermöglichen. Auch können Katzen im Gegensatz zum Menschen bei sehr geringem Lichteinfall noch etwas sehen. Dies wird durch eine erhöhte Anzahl an Stäbchen-Zellen ermöglicht. Zusätzlich besitzen sie eine Zellschicht, welche sich hinter der Netzhaut befindet und Licht noch mal auf die Sehzellen reflektieren kann. Diese Schicht leuchtet auf, wenn die Augen mit einem Lichtstrahl angeleuchtet werden. Die Augen dienen hauptsächlich der Erkennung der Bewegung, weshalb das Farbensehen der Katzen nicht voll ausgeprägt ist.
Katzen besitzen auch ein sehr empfindliches Gehör. Die Ohren von Katzen sind spitz zulaufend und können bewegt werden, um ein die Quelle des jeweiligen Geräuschs besser lokalisieren zu können.
Zusätzlich besitzen Katzen einen gut ausgeprägten Gleichgewichtssinn. Dieser ist notwendig, da Katzen gerne klettern und auch damit sie bei einem Fall auf den Pfoten landen. Der Geruchssinn ist nicht so gut ausgeprägt, wie das Gehör oder die Augen, jedoch dient er vor allem dazu dient den Körpergeruch anderer Katzen wahrzunehmen. Auch besitzen Katzen einen empfindlichen Tastsinn. Sie sind an den Augen und Mundbereich mit Tasthaaren ausgestattet, durch die sie erkennen können, ob sich ein Hindernis im Weg befindet. Auch sind die Pfoten sehr tastempfindlich, was vor allem für die Jagd nützlich ist.

 

Verhalten


Katzen sind in der Regel Einzelgänger, jedoch können Hauskatzen sich auch zu kleineren Gruppen schließen. Die Kommunikation untereinander kann durch den Geruch erzeugt werden. Dieser Geruch kann auch auf weitere Distanzen zur Kommunikation dienen, wie die Markierung durch Urin, welches beispielsweise dazu dient anderen Katzen zu signalisieren, dass sie sich im Territorium einer anderen Katze befinden. Die Körperhaltung ist eine weitere Möglichkeit der Kommunikation. Wenn die Ohren angelegt werden und sich das Fell am Rücken und am Schwanz aufstellt, so handelt es sich um eine Drohgebärde gegenüber einem Feind. Hauskatzen besitzen auch Signale, die sie dem Menschen zukommen lassen. Ein Beispiel für Zuneigung sind halb geschlossene Augen. Auch der Schwanz dient dazu Signale auszusenden. Ist dieser nach oben gerichtet und die Spitze leicht abgeknickt, so bedeutet dies Freude. Eine weitere Möglichkeit der Katzen sind Laute. Sie nutzen Fauchen und Knurren, um Aggressivität und Schnurren, um Wohlbefinden auszudrücken. Das Miauen wird hauptsächlich von Hauskatzen verwendet, da Wildkatzen meist darauf verzichten, um keine Feinde auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Miauen kann z. Bsp. Das Verlangen nach Futter ausdrücken.

 

Haltung


Ausgewachsene Hauskatzen benötigen zweimal täglich eine fleischreiche Mahlzeit, welche in Form von Dosenfutter verabreicht wird. Daneben gibt es auch die Möglichkeit sie mit Trockenfutter zu füttern. Für Hauskatzen ist die Möglichkeit des Freilaufs vorzuziehen, jedoch können sie auch als Wohnungskatzen gehalten werden. In diesem Fall muss aber dafür gesorgt werden, dass es abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten für die Katze gibt wie beispielsweise Kratzbäume, welche auch die Möglichkeit zum Klettern bietet. Daneben ist der regelmäßige Besuch des Tierarztes Pflicht. Einmal jährlich muss die Katze gegen Krankheiten wie Katzenseuche geimpft werden.

 

 

 

 

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